Chenin Blanc: Eine vielfältige Rebsorte mit weltweiter Verbreitung

Chardonnay Reben

Chenin Blanc ist eine weiße Rebsorte, die in vielen Teilen der Welt angebaut wird, einschließlich Frankreich, Südafrika, den USA und Australien. Sie ist bekannt für ihre Vielfalt und die Fähigkeit, sowohl trockene als auch süße Weine herzustellen.

Herkunft

Die Rebe hat ihren Ursprung in Frankreich, wo die Sorte seit dem Mittelalter angebaut wird. Heute sie auch in anderen Teilen der Welt verbreitet, insbesondere in Südafrika, wo sie seit den 1950er Jahren angebaut wird.

Charakteristik

Weine aus der Rebsorte Chenin Blanc sind bekannt für ihre Säure und ihre Fähigkeit, sowohl trockene als auch süße Weine herzustellen. Die Farbe ist hell bis mittelgolden und die Aromen reichen von frischem grünem Apfel und Ananas bis hin zu Aromen von Honig und reifen Früchten. Je nach Anbaugebiet und Weinproduktion kann der Geschmack von trocken und kräutrig bis süß und reich an Aromen reichen.

Wichtigste Anbaugebiete

Chenin Blanc wird vielen Teilen der Welt angebaut, einschließlich Frankreich, Südafrika, den USA und Australien. In Frankreich wird die Sorte hauptsächlich in der Loire-Region angebaut, insbesondere in der Nähe von Vouvray und Montlouis. In Südafrika sind die Regionen Western Cape und Stellenbosch ihre primäre Heimat. In den USA wird die Sorte hauptsächlich in Kalifornien und im Bundesstaat Oregon angebaut.

Typische Aromen

Die Weine haben eine Vielfalt an Aromen, die von frischem grünem Apfel und Ananas bis hin zu Aromen von Honig und reifen Früchten reichen. Je nach Anbaugebiet und Weinproduktion kann der Geschmack von trocken und kräutrig bis süß und reich an Aromen reichen.

Chenin Blanc als Speisebegleitung

Ein gut gekühlter Chenin Blanc eignet sich gut zu leichten Gerichten, insbesondere zu Meeresfrüchten und frischem Gemüse. Trockene Weine passen gut zu Geflügel und Schweinefleisch, während süße Chenin Blanc-Weine gut zu Desserts und Käsegerichten passen.

Einige der bekanntesten Winzer für Chenin Blanc sind:

  • Coulée de Serrant – Loire Valley, Frankreich
  • Vouvray – Loire Valley, Frankreich
  • Clos la Chance – South Africa
  • Steenberg Vineyards – South Africa
  • Quarts de Chaume – Loire Valley, Frankreich
  • Domaine des Baumard – Loire Valley, Frankreich
  • Domaine Huet – Loire Valley, Frankreich
  • De Wetshof Estate – South Africa
  • Côteaux du Layon – Loire Valley, Frankreich

Dies ist jedoch nur eine Auswahl von vielen erstklassigen Winzern, die tolle Chenins produzieren.

Raats Original Chenin Blanc 2018

Key facts:

Weißwein, trocken

Weingut: Raats Family Wines

Name: Original Chenin Blanc

Rebsorte: Chenin Blanc (100%)

Jahrgang: 2018

Herkunft: Südafrika, Stellenbosch

Verkostung: 16.11.2018

In a nutshell:
– knackig-spritzig
– limette
– mineralisch

Chenin Blanc ist eine unglaublich vielseitige Rebsorte, die von knackig-trockenen bis hin zu üppig-süßen Weinen alles bietet. Je nach Anbaugebiet und Weinbereitung entstehen daraus unterschiedliche Weinstile – von erfrischend bis zu komplex und alterungsfähig.

Der Raats Original Chenin Blanc 2018 von Raats Family Wines ist ein vorbildlicher Repräsentant der ersten Kategorie. Diese Mischung aus citrus-frische, dem ganz leichten Hauch von Schmelz und gleichzeitig kühler Mineralik am Gaumen macht ihn zum tollen Sommerwein. Der ist nichts für einen Winterabend auf der Couch. Aber er ist ein perfekter Begleiter für gegrillten Fisch, Meeresfrüchte, Sushi oder gegrilltes Hühnchen.

Meine Verkostungsnotiz im Detail:

Bei meinen Verkostungen halte ich mich gerne an die Methodik des WSET (Wine & Spirit Education Trust).

Die Methodik basiert auf einem systematischen Ansatz zur Verkostung und Bewertung von Weinen. Auch wenn es sperrig klingen mag, macht es voll Sinn zur Schaffung von Vergleichbarkeit. Denn das System konzentriert sich auf die objektive Analyse von Aussehen, Geruch und Geschmack eines Weines, um so dessen Eigenschaften präzise zu beschreiben. Der große Vorteil dieser Methodik liegt in der Schaffung einer einheitlichen Sprache und eines klaren Rahmens für Weinliebhaber und Fachleute, um Weine konsistent und vergleichbar zu beschreiben und zu bewerten. Wenn Dich diese strukturierte Art von Verkostung und Beschreibung interessiert, habe ich hier einen Blogbeitrag zur Erklärung geschrieben.

Optik: Farbe und Klarheit

Farbtiefe:
blass – mittel – tief

Farbton:
(weiß) grüngelb – zitronengelb – goldgelb – bernsteingelb – braun
(rosé) hellrosa – lachsfarben – orange
(rot) purpurrot – rubinrot – granatrot – braunrot – braun

Andere Eindrücke, z. B. Schlieren/Tränen, Depot, Perlage, Bläschen: keine

Geruch: Aroma und Intensität in der Nase

Reintönigkeit:
sauber – unsauber (fehlerhaft?)

Intensität:
verhalten – mittel (-) – mittel – mittel (+) – ausgeprägt

Aromaausprägung:
Primäre Aromen (aus der Traube und der alkoholischen Gärung):
grüner Apfel, frühe Birne, Quitte, Ananas und feine Nuancen von Grapefruit

Sekundäre Aromen (aus der Weinbereitung nach der Gärung):
keine

Tertiäre Aromen (aus der Reifung):
keine

Geschmack: Süße, Säure, Tannin, Alkohol, Körper am Gaumen

Süße:
trocken – fast trocken – halbtrocken – halbsüß – süß – üppig

Säure:
niedrig – mittel (-) – mittel – mittel (+) – hoch

Tannin:
niedrig – mittel (-) – mittel – mittel (+) – hoch

Alkohol:
niedrig – mittel – hoch

Körper:
schlank – mittel (-) – mittel – mittel (+) – voll

Mousse:
fein – cremig – aggressiv

Geschmacksintensität:
zart – mittel (-) – mittel – mittel (+)

Geschmacksausprägung:
Primäre Geschmacksnoten: (aus der Traube und der alkoholischen Gärung):
grüner Apfel, Birne, Quitte, Ananas, frisches Gras, feine Nuancen von Grapefruit, stahlig, mineralisch, leicht salzig

Sekundäre Geschmacksnoten (aus der Weinbereitung nach der Gärung):
keine

Tertiäre Geschmacksnoten (aus der Reifung):
keine

Abgang:
kurz – mittel (-) – mittel – mittel (+) – lang

Qualität:
fehlerhaft – schwach – durchschnittlich – gut – sehr gut – hervorragend

Trinkreife/Reifungspotential:
– zu jung
kann getrunken werden, hat aber noch Reifungspotential
– jetzt trinken: ist nicht für Alterung oder weitere Lagerung geeignet
– zu alt